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Das Büro für Tourismus Friesland Holland organisiert alljährlich eine komplett ausgestattete, geführte Schiffsreise entlang der elf Städte Frieslands mit dem Flusskreuzfahrtschiff Wetterprinses
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Stavoren - Wassersport Drucken E-Mail

Im Jahr 1690 hatte das Städtchen 1.500 Einwohner. 1860 waren es nur noch 600. Im Laufe der Jahre wurden die Stadtwälle eingeebnet, die alten Kaufmannshäuser abgerissen und an deren Stelle Bauernhöfe errichtet. 1886 bekam Stavoren eine Eisenbahnverbindung. Davor wurde schon eine Fährverbindung nach Enkhuizen eingerichtet. Heute leben in dem Städtchen rund 1.000 Einwohner. Dank der Lage am IJsselmeer und den Binnengewässern ist Stavoren ein Magnet für Freizeitkapitäne. Stavoren hat zwei Außenhäfen, einen in der Stadt für die Traditionssegler und die Fähre nach Enkhuizen und die Marina Stavoren, die insbesondere für Segeljachten vorgesehen ist.

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Stavoren - "Koebrug" Drucken E-Mail

Historische Brücke “Koebrug”

 

 


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Stavoren - Die Legende vom Frauchen von Stavoren Drucken E-Mail

Das ‘Vrouwtje van Stavoren’ war eine vermögende Kaufmannswitwe, die der gleichnamigen Legende zufolge für die Versandung des Hafens von Stavoren und somit den Untergang des einst so reichen Städtchens verantwortlich gemacht wird. Die hochmütige Dame gab einen ihrer Kapitäne den Auftrag, ihr mit einer besonderen Kostbarkeit zu behagen. Der Schiffer fuhr alle Häfen ab. Erst in Danzig sah er etwas, womit er sich nach seiner Meinung nach Hause trauen konnte: goldgelbes Getreide. Als er mit einer Ladung Getreide nach Stavoren zurückkehrte, raste seine Herrin vor Wut. Kein Gold, sondern Getreide? Das schüttest du ins Meer, befahl sie mit donnernder Stimme. Obwohl ihr ein alter, weiser Mann davon eindringlich abriet, blieb sie starrsinnig. Der schwer enttäuschte Kapitän kippte die Ladung Getreide über Bord. Der alte Mann sagte der reichen Frau voraus, dass sie durch ihren Hochmut zum Bettelstab verurteilt werden würde. Sie schlug die Weissagung in den Wind und warf einen goldenen Ring ins Meer mit den Worten: “Solange dieser Ring nicht aus dem Meer zurückkehrt, werde ich nicht betteln.” Einige Zeit später ihr zum Essen ein Fisch vorgesetzt – mit ihrem Ring darin. Der Schreck fuhr ihr durch die Glieder. Am gleichen Tag erhielt sie die Nachricht, dass ihre gesamte Flotte in einem schweren Sturm untergegangen war. Auf einmal war sie bettelarm. Und dort, wo einer ihrer Kapitäne vorher das Getreide ins Meer gekippt hatte, hatte sich eine goldgelbe Sandbank gebildet: der berüchtigte Vrouwenzand. Soweit die Sage über den Untergang von Stavoren, die noch heute die Runde macht.

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